- Projekt Gottesberg mit neuen Ressourcen-Daten

Ressourcenschätzung verdreifacht und strategische Technologiemetalle identifiziert
Eine umfassend aktualisierte Ressourcenschätzung für das Explorationsprojekt Gottesberg (Ortsteil Tannenbergsthal, Vogtland) hat ergeben, dass die bisherige Zinn-Ressource von 6,7 Millionen Tonnen Erz mit rund 33.000 Tonnen Zinn auf nunmehr rund 37 Millionen Tonnen Erz mit etwa 90.900 Tonnen Zinn nahezu verdreifacht wurde.
Darüber hinaus weisen die neuen geologischen Modellierungen erstmals auch das Vorkommen weiterer strategisch relevanter Metalle aus. Neben Zinn wurden Kupfer, Wolfram, Wismut und Gallium als zusätzliche Explorationsziele identifiziert. Diese Metalle gelten in der Europäischen Union als kritisch.
Saxore-Geschäftsführer Matthias Faust zu den neuen Daten: „Die neuen Ergebnisse unterstreichen das erhebliche Potenzial von Gottesberg als bedeutenden Standort für kritische Metalle im Herzen Europas. Unser Ziel ist nicht der kurzfristige Beginn des Bergbaus, vielmehr geht es um eine fundierte, mittelfristige Vorbereitung. Sollte es künftig zu Versorgungsengpässen oder Lieferunterbrechungen kommen, wollen wir belastbare Daten darüber haben, welche Ressourcen verfügbar sind und wie sie verantwortungsvoll erschlossen werden können.“
- Mit Elementarteilchen das Erzgebirge scannen

Wurden bedeutende Rohstoffvorkommen bisher übersehen?
Das Erzgebirge gehört zu den weltweit am besten erkundeten Gebieten – vor allem als Ergebnis strategischer Erkundungsprogramme in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die darauf abzielten, die sowjetische Nuklearindustrie zu versorgen. Während das Ziel darin bestand, den Nuklearsektor zu unterstützen. Dabei wurden viele weitere Rohstoffe entdeckt, die in der Zwischenzeit kritisch für den technologischen Wandel sind und strategisch wichtig für die Souveränität europäischer Lieferketten.
Eine neue Erkundungstechnologie namens „Muographie“ ermöglicht nun neue Einblicke – auch in bereits gut erkundeten Gebieten. Dafür wird natürlich vorkommende kosmische Strahlung genutzt.
Die weitläufigen Netze historischer Abbaustrecken bieten eine ideale Grundlage, um Myonendetektoren unter potenziellen Erzvorkommen zu platzieren und die darüber liegenden Schichten auf bisher unentdeckte Ressourcen zu scannen. Im Rahmen des anteilig EU-finanzierten Projektes „Mine the Gap“ wurde gezeigt, wie man weitere Potenziale ohne kostspielige Bohrkampagnen erkunden kann. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse wir damit zu Tage fördern können, um das Herz des Bergbaus im Erzgebirge wiederzubeleben.
- Neue Ressourcen-Schätzung

Neue Ressourcen-Schätzung zeigt mehr als 30 Prozent Zuwachs bei Zinn
Seit Jahresbeginn steigen die Zinn-Preise noch stärker als die von Silber und Gold. Die exponentiell wachsende Nachfrage nach E-Fahrzeugen, Solarpanel, Windkraftanlagen, Rechenzentren, Smartphones und Smart Things macht Zinn zum strategischen Rohstoff und kritischen Metall.
Eine neue Ressourcenschätzung zeigt: Unsere Zinn-Ressource in Rittersgrün/Erzgebirge ist mehr als 30 Prozent größer als bisher angenommen und mit 138.000 Tonnen Zinnmetall die größte bestätigte Ressource in der EU.„Die verbesserte Ressourcenschätzung gelang vor allem dank neuer, umfangreicher Daten aus den Archiven der Wismut. Mit diesem Ausblick wird unser künftiges Bergwerk Tellerhäuser wirtschaftlich noch attraktiver“, kommentiert Geschäftsführer Matthias Faust die aktuellen Zahlen.
- Update Genehmigung Tellerhäuser

Entscheidender Schritt hin zur Genehmigung des Bergwerkes Tellerhäuser
Das sächsische Oberbergamt, zuständige Behörde für alle Bergbauvorhaben im Land, hat die Pläne für ein zukünftiges Bergwerk geprüft und bestätigt, dass Saxore die Umweltverträglichkeitsvorprüfung erfolgreich absolviert hat. Damit kann das Unternehmen direkt in das Rahmenbetriebsplan-Verfahren einsteigen, womit das Genehmigungsverfahren insgesamt um bis zu 12-18 Monate schneller absolviert werden kann.
- virtuelles Bergwerk





