Neuer Bergbau: Schonend für die Umwelt, gut für die Menschen


Wir etablieren ein weitgehend CO2-neutrales Bergwerk, ohne Abfälle und mit minimalen Eingriffen in die Landschaft. 

Wenig CO2

Wir wollen unser Bergwerk mit erneuerbaren Energien betreiben und die Rohstoffe mit E-Fahrzeugen auf kurzen Wegen direkt in die Hütten der Umgebung bringen. Damit wird der CO2-Fußabdruck des Bergwerkes auf ein Minimum reduziert. 

Ein Bergwerk ohne Halde

Nichts außer die Rohstoffe die wir fördern wollen, erblickt das Tageslicht. Wir bereiten die Rohstoffe direkt unter Tage auf und verwenden das restliche Gestein als Nebenprodukt für die Verfüllung. Eine unterirdische Wasseraufbereitung sorgt für Sicherheit.

Faire Arbeitsbedingungen

97 Prozent des weltweiten Zinnangebots stammen derzeit aus Schwellen- und Entwicklungsländern, mit menschenrechtlich kritischen Abbaubedingungen.

Wir bieten eine Alternative, auch mit technologischen Innovationen, die auf alle Bergbauregionen ausstrahlen können.

Konfliktfreie Lieferketten

Zinn ist ein Konfliktmineral. Laut EU-Konfliktmineralien-Verordnung haben daher alle Importeure verbindliche Prüf- und Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette. So soll vermieden werden, dass gewaltsame Konflikte und Menschenrechtsverletzungen in Abbaugebieten finanziert werden. Alles dazu im Merkblatt des DIHK.


Konkrete Umweltmaßnahmen


  • Oberflächen- und Grundwassermonitoring
  • Aufbereitung von Gruben-, Prozess-, Grau-, und Schwarzwasser
  • Verwertung aller nutzbaren Bodenschätze (Begleitminerale)
  • Kurze Transportwege
  • Minimierung von Staub- und Lärmemissionen sowie des übertägigen Platzbedarfs (Aufbereitung erfolgt unter Tage)
  • Schaffung von Ausgleichsflächen im Zuge der Waldumwandlung

Nach Beendigung der Rohstoffförderung erfolgt in Abstimmung mit dem Sächsischen Oberbergamt die Durchführung des Abschlussbetriebsplanes:

  • Abbau aller Anlagen (unter und über Tage)
  • Einstellung der Grubenwasserhaltung
  • Verwahrung der Zugänge zum Grubengebäude entsprechend der geplanten Nachnutzung
  • Schrittweise Umgestaltung und Renaturierung der Abraumhalde, idealerweise kompletter Rückbau der Halde
  • Weiterführung des Monitoring-Programms, insbesondere für die Schutzgüter Wasser und Luft, bis zur Entlassung aus der Bergaufsicht