Das Projekt Gottesberg umfasst eine regional wichtige Greisenlagerstätte mit weltweiter Bekanntheit und Bedeutung.

Saxore hält seit Februar 2019 die Erlaubnis nach §7 BBergG zur Aufsuchung der in der Erlaubnis bezeichneten Bodenschätze.

Das Zinnvorkommen von Gottesberg liegt unter dem gleichnamigen Ortsteil, welcher zur Gemeinde Muldenhammer im sächsischen Vogtlandkreis gehört.

The valuable commodity is tin. here mehr über das wertvolle Metall.

Der erste Bergbau in Gottesberg wurde bereits zwischen 1512 und 1541 erwähnt.

Kartengrundlage: © Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN) Darstellung auf der Grundlage von Daten des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Geological Overview

Das Gelände rund um Gottesberg ist morphologisch sehr anspruchsvoll und durch jahrhundertelange Forstwirtschaft und Kleinbergbau geprägt. In den Wäldern um Gottesberg gibt es noch heute viele Zeitzeugnisse des Bergbaus in Form von Pingen, Halden und Steinbrüchen. Die größten Pingen waren über 100 m tief und hatten einen Durchmesser von mehreren zehner Metern. Neben diesen großen Pingen gab es viele kleinere Abbaue, auf denen die „Alten“ vorrangig auf Zinnstein (Kassiterit), aber auch auf Eisenerze abbauten.

Geologically, the Gottesberg tin deposit is located at the western edge of the Eibenstock intrusive complex about 3 km from the western contact of the granite massif with the adjacent schist rocks.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist pingen.png

Es handelt sich um eine Greisenlagerstätte. Heute ist eine Ausdehnung des Körpers von 800 x 400 m und bis 900 m Teufe nachgewiesen. In den 1940er und 1950er Jahren wurde durch die SDAG Wismut Bergbau auf Uran im benachbartem Granit durchgeführt. Die Schächte 181 und 295 waren bis 1955 in Betrieb. In den folgenden Jahren bis 1985 wurde auf Zinn erkundet. Dazu wurden 21 Tiefbohrungen sowie untertägige Bohrungen und Probenahmen durchgeführt.

Erst im Jahr 2007 begann die TIN International AG (zu der Zeit noch unter dem Namen Sachsenzinn GmbH bekannt) die Unterlagen wieder aus den Schubfächern zu holen. Es wurde ein Bohrprogramm mit 3 Tiefbohrungen durchgeführt und ein Explorationsprogramm aufgestellt, um potentielle Erweiterungen des Greisenkörpers von Gottesberg zu identifizieren.

Diese Aufgabe hat sich nun die Saxore Bergbau GmbH zu Eigen gemacht, alles unter dem Gesichtspunkt, das graue und silbrig glänzende Metall so grün wie möglich aus dem Gestein zu holen.

JORC-Ressourcen der Lagerstätte Gottesberg jeweils bei einer Bauwürdigkeitsgrenze (Cut-Off) von 0,15 % Sn und 0,35 % Sn.

JORC Ressource Gottesberg 0,15 % cut-off

0,15 % Sn Bauwürdigkeitsgrenze (Cut-Off)
CategoryIndicatedInferredTotal
Sn-Ressource
Ore Resource [Mio. t]10,831,342,1
Sn-content [%]0,260,270,27
Sn [t]29.00085.000114.000
Cu-Resource
Ore Resource [Mio. t]-42,042,0
Cu-content [%]-0,090,09
Cu [t]-38.00038.000

JORC Ressource Gottesberg 0,35 % cut-off

0,35 % Sn Bauwürdigkeitsgrenze (Cut-Off)
CategoryIndicatedInferredTotal
Sn-Ressource
Ore Resource [Mio. t]2,04,86,8
Sn-content [%]0,480,490,49
Sn [t]9.00024.00033.000
Cu-Resource
Ore Resource [Mio. t]-6,86,8
Cu-content [%]-0,120,12
Cu [t]-8.0008.000