
Saxore als Industriepartner im Forschungsprojekt DESMEX-MinD
Das Verbundprojekt DESMEX-MinD steht für eine neue Generation der Rohstofferkundung in Deutschland. Ziel ist es, Erzlagerstätten effizient, präzise und vor allem zerstörungsfrei zu identifizieren – ganz ohne invasive Eingriffe in die Natur. Als Industriepartner bringt Saxore Bergbau seine Expertise gezielt in dieses zukunftsweisende Forschungsprojekt ein. Die ersten Erkundungsflüge sind für Herbst 2026 geplant.
Im Zentrum der Technologie steht die sogenannte Semi-Airborne-Elektromagnetik (sAEM). Dabei werden hochsensible Magnetfeldsensoren per Hubschrauber oder Drohne über potenzielle Lagerstätten geführt. Diese messen elektromagnetische Signale aus Tiefen von bis zu 1.000 Metern. In Kombination mit künstlicher Intelligenz und dreidimensionalen geologischen Modellen entsteht ein präzises Bild des Untergrunds – lange bevor erste Bohrungen erforderlich werden.
Der Fokus der Untersuchungen liegt auf zwei der traditionsreichsten Bergbauregionen Deutschlands: dem Erzgebirge und dem Oberharz. Beide Regionen verfügen weiterhin über bedeutende Rohstoffvorkommen und bieten großes Potenzial für eine nachhaltige Versorgung mit strategisch wichtigen Ressourcen.
Für Saxore ist die Beteiligung an DESMEX-MinD ein konsequenter Schritt im Sinne des minimalinvasiven Bergbaus. Die zerstörungsfreie Erkundung bildet die Grundlage für einen ressourcenschonenden Abbau und reduziert zugleich die Abhängigkeit von Importen aus geopolitisch instabilen Regionen.
Gefördert wird das Projekt mit 3,8 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Projektpartner: LIAG-Institut für Angewandte Geophysik, Universität Münster, TU Freiberg, Leibniz-Institut für Photonische Technologien, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
